beim Fränkischen Sommer, unserem Musikfestival in Mittelfranken. Auf den folgenden Seiten finden Sie übersichtlich und kompakt das Festivalprogramm von 13. Juni bis 10. August.
Wir setzen auf musikalische Vielfalt, daher werden Sie bei uns sowohl klassische Musik finden, als auch Jazz, A cappella oder Kleinkunst und vieles weitere. Lassen Sie sich überraschen.
Wie Sie sehen können, wollen wir Ihnen die Suche nach dem passenden Konzert so einfach wie möglich machen. Sobald Sie auf der Programmseite fündig geworden sind, müssen Sie nur auf den roten Ticket-Button klicken und schon sind Sie bei unserem Partner Ticketonline. Hier können sie bequem Ihre gewünschten Karten bestellen und sich auf dem Postweg zusenden lassen. Oder Sie drucken sich die Karten gleich zuhause aus. Selbstverständlich stehen Ihnen auch die Vorverkaufsstellen der Nürnberger Nachrichten und ihrer Heimatzeitungen zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen schon jetzt einen schönen, erlebnisreichen Fränkischen Sommer 2013.
Liebes Festivalpublikum,
was macht eine Region eigentlich lebenswert? Dazu gibt es sicherlich die unterschiedlichsten Meinungen. Urbanes Umfeld und ausreichend ländlicher Raum, aber auch eine technische und soziale Infrastruktur sind wichtige Kriterien. Neben den wirtschaftlichen Gesichtspunkten werden aber zunehmend weiche Standortfaktoren, die Freizeitgestaltungsmöglichkeiten, die unsere Heimat bietet, immer wichtiger. Denn auch in ihrer Freizeit wollen viele aktiv sein und erwarten von „ihrer“ Region ein entsprechendes Angebot.
Mit dem „Fränkischen Sommer“ verfügt Mittelfranken über ein Festival, das sich weit über Franken hinaus einen Namen gemacht hat. So nehmen Besucher oft eine weite Anfahrt in Kauf. An attraktiven Schauplätzen vergessen die Konzertbesucher dann für einige Stunden den Alltagsstress und genießen den Klang der Musik in besonderer Atmosphäre. Das nun erscheinende Gesamtprogramm 2013 soll Ihre Vorfreude auf den kommenden „Fränkischen Sommer“ wecken und Sie dazu einladen, auch weiterhin unserem Festival treu zu bleiben. Sie sehen an der Vielfalt der künstlerischen Beiträge, wie reichhaltig das kulturelle Leben in Mittelfranken wieder sein wird, wenn sich die Türen des Fränkischen Sommers erneut öffnen.
Ich darf an dieser Stelle dem Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann für die Übernahme der Schirmherrschaft sowie allen Beteiligten, Sponsoren, Förderern und Freunden herzlich danken.
Bis zum Wiedersehen beim Fränkischen Sommer.

Richard Bartsch
Bezirkstagspräsident
Seit einem Vierteljahrhundert steht der „Fränkische Sommer“ für eine gelungene Mischung aus Musik, Architektur und Geschichte – quer durch ganz Mittelfranken. Regionale Verwurzelung und Darbietungen auf höchstem künstlerischen Niveau sind seine unverwechselbaren Markenzeichen. Die neue Festivalleitung will diese bewährten Qualitäten mit innovativen Ideen noch besser zur Geltung bringen: 2013 stehen deshalb auch eine unterhaltsame „Marktplatzoper“ und ein schwungvolles „Jazz-Wochenende“ auf dem Programm. An Stelle der gewohnten „Alten Musik“ rücken in diesem Sommer besonders die Musik des 20. Jahrhunderts und ihre Bezüge zur zeitgenössischen Malerei und Literatur in den Mittelpunkt.
Das verspricht den langjährigen Freunden des „Fränkischen Sommers“ ebenso wie neuen Publikumskreisen spannende Entdeckungsreisen in die musikalischen und kulturellen Erlebniswelten Mittelfrankens.
Frischer, bunter und jünger – das kommt auch im neuen spielerischen Erscheinungsbild des Festivals bestens zum Ausdruck. Als Schirmherr liegen mir besonders die vielen Künstler und Nachwuchskünstler aus der Region am Herzen. Sie arbeiten schon jetzt mit Leidenschaft daran, Vertrautes ebenso einzustudieren wie musikalische Neuent deckungen. Ich bin überzeugt, dass sich ihre harte Vorbereitungsarbeit auch diesmal voll und ganz auszahlt und der neue „Fränkische Sommer“ breite Resonanz findet. Freuen wir uns also auf einen „Musikzauber 2013“, der die Sommermonate, die vielseitige mittelfränkische Landschaft und unsere großartigen kulturellen Schätze auf ganz neue Weise in Harmonie zu bringen verspricht.

Joachim Herrmann
Bayerischer Staatsminister des Innern
Mitglied des Bayerischen Landtags
Mit seiner einzigartigen Mischung aus hoher musikalischer Qualität und außergewöhnlichen Spielorten hat der Fränkische Sommer in den letzten Jahren einen festen Platz im mittelfränkischen Veranstaltungskalender eingenommen.
Heuer dürfen wir alle sehr gespannt sein, denn das Musikfestival präsentiert sich in neuer Optik, mit einem neuen Intendanten und neuen Impulsen in der Programmgestaltung. Die Idee, neben der Musik auch andere künstlerische Richtungen wie zum Beispiel Architektur, Literatur oder Kunst mit einzubinden, verspricht kulturelle Erlebnisse für nahezu jeden Geschmack und jede Altersgruppe.
Der Fränkische Sommer steht für höchsten künstlerischen Anspruch und auch für Lebensfreude. Denn er bringt die Menschen unter anderem bei schöner Musik an malerischen Orten zusammen. Als langjähriger Partner und Hauptsponsor begleitet die N-ERGIE Aktiengesellschaft die beliebte Veranstaltungsreihe daher auch in dieser Spielzeit wieder bei ihrer Tour durch Mittelfranken. So tragen wir gemeinsam zu einem bunten und attraktiven gesellschaftlichen Leben bei.
Ich wünsche dem neuen Intendanten Dr. Julian Christoph Tölle und seinem Organisationsteam eine erfolgreiche Umsetzung des neuen Festivalkonzepts sowie allen Besuchern und Künstlern viel Freude und unvergessliche Erlebnisse.

Josef Hasler
Vorsitzender des Vorstands
der N-ERGIE Aktiengesellschaft
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde des Fränkischen Sommers,
bereits Ende des vergangenen Jahres haben wir Sie mit einer Programmvorschau, die einen Teil der Konzerte des Festivals präsentierte, auf den neuen Fränkischen Sommer eingestimmt. Neu, so hat es sich inzwischen herumgesprochen, ist der Fränkische Sommer in der Tat – nicht nur, weil wir ihm ein neues Erscheinungsbild gegeben haben, sondern weil sich das Festival nach vielen Jahren der Beschäftigung mit Alter Musik auch inhaltlich verändern wird. Wir öffnen uns anderen Epochen und erweitern damit auch die programmatischen Inhalte.
Jedes Jahr stehen – inspiriert von einer bedeutenden Persönlichkeit Mittelfrankens – ein spezieller Zeitlauf, eine konkrete Epoche und, damit verbunden, die Lebensumstände dieser Persönlichkeit im Mittelpunkt des Festivals. Jedes der Konzerte steht in einem entsprechenden engen Zusammenhang zu dieser thematischen Mitte. Dem Beziehungspaar „Musik und Kunst“ – in diesem Jahr abgeleitet vom international erfolgreichen jüdischen Maler Richard Lindner – folgt in 2014 „Friedrich Rückert: Musik und Literatur“; der Epoche des 20. Jahrhunderts im ersten Jahr folgt also die Romantik im zweiten Jahr.
Wir wollen mit den hochkarätigen Konzertereignissen – bewusst in großer stilistischer Bandbreite – viele Menschen erreichen und für die musikalische Hochkultur gewinnen. Insbesondere ist es uns ein großes Anliegen, junge Menschen in das Festival einzubinden. Wir werden daher zukünftig dauerhaft und eng mit den musikalischen Ausbildungsstätten Mittelfrankens kooperieren. Regionaler musikalischer Nachwuchs wird mit und neben national und international angesehenen Künstlern in unserem Programm zu finden sein. Künstler aus Frankfurt, Paris, München, Köln, Wien oder Polen sind ebenso zu entdecken wie ungemein leistungsfähige Ensembles und Musiker aus der Metropolregion Nürnberg – diese Ensembles werden nun auch außerhalb ihrer üblichen Konzertorte, außerhalb der großstädtischen Urbanität, in ganz Mittelfranken zu hören sein. Hoch erfolgreiche Kammermusik-Entdeckungen des ensemble KONTRASTE oder die „Zauberflöte“ von Thalias Kompagnons beispielsweise wurden in Nürnberg, und dann in Südfrankreich, Krakau oder Japan aufgeführt … aber nicht in den verschiedenen Regionen Mittelfrankens – dabei gibt es gerade hier wunderbare Marktplätze und ungemein stimmungsvolle Konzertorte! Ja – wir wollen im Laufe der Zeit die Menschen überall in Mittelfranken mit hochkarätigen Konzerten und Musikprojekten erfreuen und dazu einladen, Ungewöhnliches und Reizvolles genussvoll zu entdecken!
Den Verantwortlichen der Hochschule für Musik Nürnberg, der Universität Erlangen-Nürnberg und der Berufsfachschule für Musik Dinkelsbühl sei für die wunderbar offene und stets konstruktive Atmosphäre der Gespräche gedankt. Lassen Sie mich an dieser Stelle weiterhin all jenen danken, die sich auch künftig für das Gelingen des Festivals einsetzen – dem Bezirk Mittelfranken, den Sponsoren, dem neu gegründeten Freundeskreis, unseren Medienpartnern und den weiteren Kooperationspartnern, allen voran in diesem Jahr dem Neuen Museum in Nürnberg. Sie und alle mit veranstaltenden Städte und Gemeinden Mittelfrankens ermöglichen einen Sommer voll von faszinierender Musik und kulturellem Dialog. Seien Sie gewiss, bei allen konzeptionellen Änderungen wird das Wesentliche des Festivals erhalten bleiben: der hohe künstlerische Anspruch, den die Kenner des Fränkischen Sommers seit vielen Jahren gewohnt sind. Aus diesem Grund liegt mir besonders am Herzen, allen Künstlerinnen und Künstlern schon jetzt dafür zu danken, dass sie uns mit ihrem Können und ihrer Kunst unvergessliche Stunden bereiten werden.

Freuen wir uns gemeinsam auf einen zauberhaften Fränkischen Sommer 2013!
Ihr Dr. Julian Christoph Tölle
Intendant
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