Fränkischer Sommer - Musica Franconia

Grußwort des Bezirkstagspräsidenten

Richard Bartsch

Der Bezirk Mittelfranken veranstaltet seit dem Jahr 2000 die Musikreihe „Fränkischer Sommer – Musica Franconia“, eines der bedeutendsten Kulturereignisse der Region in den Sommermonaten, denn er ist bestrebt, die kulturelle Vielfalt der ganzen Region zu fördern sowie die Balance zwischen Ballungsraum und ländlichen Gebieten auf kulturellem Gebiet herzustellen und zu wahren. Gerade abseits der großen Städte bereichern Initiativen wie diese das kulturelle Leben in hohem Maße.

Für eine lebendige Regionalkultur ist es aber auch wichtig, dass die Besonderheiten, die kulturellen Schätze des eigenen Lebensumfelds überhaupt wahrgenommen werden können. Der „Fränkische Sommer“ schärft den Blick dafür. Die Konzerte erschließen kulturhistorisch bedeutende Gebäude einer breiten Öffentlichkeit und repräsentieren die kulturelle Vielfalt Mittelfrankens auf einzigartige Weise. Die stilistische Übereinstimmung von Raum und Musik, von regionaler Musik- und Kunstgeschichte macht hierbei den Reiz dieses Festivals aus.

Zu danken ist an dieser Stelle unseren Hauptsponsoren, den Nürnberger Nachrichten und der N-ERGIE sowie der DATEV, ohne die der „Fränkische Sommer“ nicht in dieser hohen Qualität durchzuführen wäre. Dank gebührt auch der Gesellschaft „Musica Franconia“ und dem „Freundeskreis Fränkischer Sommer e.V.“.

Ein besonderer Dank gilt unserem Intendanten Wolfgang Riedelbauch, der erneut ein attraktives Programm von hohem Niveau und mit vielen Höhepunkten zusammengestellt hat. All unseren Besuchern von Fern und Nah wünsche ich viel Vergnügen bei diesem besonderen Kulturereignis in der einzigartigen kulturellen Atmosphäre Frankens.

Richard Bartsch
Bezirkstagspräsident

Grußwort des Schirmherrn

Joachim Herrmann

Liebe Freunde der Alten Musik,

die Konzertreihe „Fränkischer Sommer - Musica Franconia“ des Bezirks Mittelfranken ist bereits zu einer guten Tradition geworden. Hier ist ein Forum für Künstler, Forscher und Kenner auf dem Gebiet der Alten Musik entstanden, das europaweit hervorragenden Ruf genießt.

Auch der Fränkische Sommer 2011 verspricht dem hohen Qualitätsanspruch der vergangenen Jahre voll und ganz gerecht zu werden: Zehn Wochen lang, vom 7. Juli bis zum 11. September 2011, dürfen wir ein höchst niveauvolles Programm rund um die Themenkreise „Minnesang“ und „Musik aus der Zeit Shakespeares“ genießen. 30 Konzerte und zahlreiche begleitende Veranstaltungen bereichern die Sommerwochenenden mit einem überwältigenden Angebot. Künstler von Weltrang finden in den zahlreichen kulturhistorisch bedeutenden Aufführungsstätten einen Rahmen, der seinesgleichen sucht. Die untrennbar mit Franken verbundenen Namen berühmter Minnesänger wie Wolfram von Eschenbach, Walther von der Vogelweide oder Oswald von Wolkenstein werden sich als Publikumsmagnete erweisen. Aber auch spannende Entdeckungen regionaler Raritäten, historischer Besonderheiten und klanglicher Feinfühligkeit verspricht dieser ausgewählte Veranstaltungsreigen.

Mit großer Freude habe ich auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen. Ich bin mir sicher, Mittelfranken wird sich seinen Gästen von seiner besten Seite zeigen und vielfältige kulturelle Impulse aufnehmen.

Mein herzlicher Dank geht an den Bezirk Mittelfranken, die beteiligten Kommunen, Sponsoren und Organisatoren mit ihren zahlreichen Helfern sowie an die hochkarätigen Musiker, Künstler und Darsteller, die sich bei dem Festival „Fränkischer Sommer - Musica Franconia“ in vorbildlicher Weise engagieren.

Mögen die Aufführungen wieder viele Besucher aus Nah und Fern anlocken und den verdienten Beifall des Publikums finden! Allen Gästen wünsche ich auch bei dem diesjährigen Festival unvergessliche Stunden.

Joachim Herrmann, MdL
Bayerischer Staatsminister des Innern

Grußwort der N-ERGIE Aktiengesellschaft

Herbert Dombrowsky

Der „Fränkische Sommer – Musica Franconia“ ist erfolgreicher als je zuvor. Trotz der reduzierten Konzertanzahl im Jahr 2010 stieg die Besucherzahl um fast 10 Prozent. Das freut uns als Sponsoringpartner der ersten Stunde, denn den Fränkischen Sommer und die N-ERGIE verbindet seit Jahren eine stabile und fruchtbare Kooperation.

Über 30 Konzerte in ganz Mittelfranken und darüber hinaus umfasst das diesjährige Programm des „Fränkischen Sommers – Musica Franconia“. Der Intendant Wolfgang Riedelbauch konnte auch 2011 wieder zahlreiche international renommierte Musiker und Ensembles für die Festivalreihe gewinnen. Der anspruchsvolle musikalische Inhalt der Konzerte kommt in den historischen Aufführungsorten optimal zur Geltung. So werden die Konzerte zu Erlebnissen, die auf einmalige Weise Niveau und Vergnügen verbinden. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen das reizvolle Angebot des Fränkischen Sommers für sich entdecken, und sich damit die erfreuliche Besucherentwicklung fortsetzt.

Auch die Festivalsaison 2011 wartet mit großen Namen auf: Christina Pluhar mit L’Arpeggiata, The King’s Singers, Emma Kirkby mit London Baroque, Lautten Compagney Berlin und viele mehr. Freuen Sie sich auf eine Reise durch die Jahrhunderte mit einer Kombination aus alter und zeitgenössischer Musik.

Bereits seit der Gründung des Festivals unterstützt die N-ERGIE Aktiengesellschaft die Veranstaltungsreihe „Fränkischer Sommer – Musica Franconia“ und ist damit „spürbar näher“ bei ihren Kunden in Nürnberg und besonders auch in der Region.

Mit ihren aktiven Sponsoringtätigkeiten sorgt die N-ERGIE dafür, dass den Menschen vor Ort ein breites kulturelles, sportliches und soziales Angebot zur Verfügung steht. Somit übernimmt das regional verwurzelte Unternehmen Verantwortung für die Menschen vor Ort und sorgt für mehr Lebensqualität.

Wir wünschen dem „Fränkischen Sommer – Musica Franconia“ weiterhin viel Erfolg und allen Besuchern des Festivals viele unvergessliche und stimmungsvolle Stunden!

Herbert Dombrowsky
Vorsitzender des Vorstandes der N-ERGIE Aktiengesellschaft

Grußwort der Nürnberger Nachrichten

Die Konzertreihe „Fränkischer Sommer - Musica Franconia“ hat sich in verhältnismäßig kurzer Zeit zu einem kulturellen Ereignis von hohem Rang entwickelt, das sich aus dem Regierungsbezirk schon gar nicht mehr wegdenken lässt. Die Anstrengungen des Bezirks finden Anerkennung und Resonanz weit über Mittelfranken hinaus. In nun mehr als zehn Jahren haben mehr als tausend Künstler von internationalem Rang einen Querschnitt durch 1200 Jahre Musikgeschichte im Originalklang geboten, das heißt mit Instrumenten aus der Entstehungszeit der Kompositionen.

Mit großem Engagement und breit gefächerter Fantasie gelingt es dem künstlerischen Leiter des musikalischen Reigens, Wolfgang Riedelbauch, Jahr für Jahr ein Programm auf die Beine zu stellen, das zwischen Forchheim und Eichstätt, zwischen Markt Nordheim und Freystadt/Oberpfalz auf besonderes Interesse stößt. In diesem Jahr achtet er darauf, dass die deutlichen Spuren der Minnesänger in Franken (Wolfram von Eschenbach, Tannhäuser, Neidhart von Reuental, Süßkind von Trimberg und viele andere mehr) auf entsprechende orientalische Gegenüber treffen. Die deutsche Dichtung des Mittelalters befasste sich nur mit Helden, Kämpfen und Morden. Dass die Schönheit der Frauen ein Thema wurde und auch Männer sich in Poesie bilden mussten, was sich dann im Minnesang manifestierte, ist ohne die Prägung durch das arabische Spanien nicht denkbar.

Ein zweiter Schwerpunkt neben dem Minnesang ist die Shakespeare-Vertonung „The Tempest“ (Der Sturm) des aus Ansbach stammenden Händel-Vertrauten John Christopher Smith. Vom 7. Juli bis zum 11. September 2011 wird sich ein Netz von insgesamt 33 Konzerten über die ganze Region spannen, dabei sollen immer wieder Künstler von Rang und Namen die wundervollen Bauwerke in herrlicher Landschaft beleben.

Die Nürnberger Nachrichten und ihre Heimatzeitungen unterstützen das kulturelle Ereignis in den Sommermonaten von Anfang an, weil ihnen daran gelegen ist, dass gerade in Franken - dem Stammland der Zeitungen - viele kulturelle Blüten blühen. Unser Engagement erscheint uns nach wie vor notwendig und wichtig, weil wir wissen, wie knapp die öffentlichen Kassen sind, wie stark angesichts vieler großer Aufgaben ein solches Ereignis in den Streit der Meinungen kommen könnte. Intendant Riedelbauch betont immer wieder, dass ohne den Bezirk Mittelfranken, den Sponsoren, dem Freundeskreis Fränkischer Sommer und der Gesellschaft Musica Franconia ein solches Musikfest mit seinem wenig populistischen Programm nicht denkbar wäre. Riedelbauch und seine Mitstreiter(innen) sind für jede Hilfe dankbar, weil sie ihre Bemühungen unterstützt, eine gesunde Mischung von Traditionspflege und Suche nach neuen Wegen gestalten zu können.

Als ein Sponsor der ersten Stunde wünschen wir der Reihe Fränkischer Sommer - Musica Franconia auch im Jahr 2011 den Erfolg, den sie verdient.

Wir rufen den Künstlern bei ihrer musikalischen Wanderung durch unser schönes Frankenland ein herzliches Glückauf zu.

Verlag Nürnberger Presse
Druckhaus Nürnberg GmbH & Co.

Termine
Fränkischer Sommer – Musica Franconia 2012

13. Juli – bis 1. September

u. a. mit Dame Emma Kirkby, Tim Mead, Musica Fiata, The King’s Singers, Trio Mediaeval, Klaus Mertens, London Baroque ...mehr