Grußwort des Veranstalters

Liebes Festivalpublikum,
liebe Freunde des fränkischen sommers,

auch wenn uns die Pandemie noch fest im Griff hat, wollen wir doch den Sommer 2021 – wenn auch unter erschwerten Bedingungen – mit Kultur bereichern. Wir alle sehnen uns nach dem unmittelbaren kulturellen Erleben, nach persönlichen Begegnungen und Austausch. Und wir alle hoffen, dass bald wieder mehr Kultur möglich ist. 
Denn sollte es auch in diesem Jahr zu weiteren kulturellen Ausfällen kommen, würde das zu verhängnisvollen Verlusten im gesamten Kulturbereich führen.

Deshalb lädt der Bezirk Mittelfranken Sie ein, von Juli bis September in ganz Mittelfranken unser Musikfestival fränkischer sommer zu genießen. Unter den gegebenen Hygiene- und Schutzmaßgaben hat unser Intendant ein hochkarätiges und spannendes Programm zusammengestellt, das unserem Publikum einiges zu bieten hat.
Uns als Veranstalter ist es immer ein besonderes Anliegen, die Vielfalt der Kultur zu fördern und damit eine lebendige Kulturlandschaft zu erhalten, was uns gerade in diesem Jahr Auftrag und Verpflichtung ist.

Ich danke allen, mit deren Hilfe wir in dieser außergewöhnlichen Situation unser Musikfestival veranstalten können. Das sind unser Schirmherr, der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann, unsere Sponsoren, Förderer und Freunde unseres Festivals, unsere Medienpartner sowie die mitveranstaltenden Städte und Gemeinden. Ein ganz besonderes Dankeschön geht an die Künstlerinnen und Künstler, die alle Umplanungen und Einschränkungen mitgemacht haben. Ich danke aber auch der Verwaltung des Bezirks Mittelfranken: hier haben alle zusammen geholfen, unser Musikfestival in diesem Jahr möglich zu machen.

Nicht zuletzt gilt mein großer Dank unserem Intendanten, Dr. Julian Christoph Tölle, der sich von den wechselnden Ereignissen und allen Widrigkeiten nicht entmutigen ließ, sondern diese Saison immer hoffnungsvoll, konstruktiv und kreativ geplant hat. Ich bin zuversichtlich, dass dieser etwas andere fränkische sommer uns einen hochrangigen Musikgenuss bieten wird und damit ein wichtiges kulturelles Zeichen setzt für die Musik und die Region. 

Dazu lade ich Sie herzlich ein.

Grußwort des Schirmherrn

Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Musikfreunde,

was für eine Vorfreude! Nachdem letztes Jahr die Jubiläums­veranstaltung zu 20 Jahren fränkischer sommer coronabedingt leider ausfallen musste, freuen wir uns dafür heuer aus vollem Herzen auf unseren fränkischen sommer. Ich bin sehr stolz, auch dieses Jahr wieder Schirmherr der Veranstaltung zu sein.

In der Zwischenzeit ist in der Welt sehr viel passiert: Das Corona-Virus stellt uns weiterhin vor große Herausforderungen. 
Nach langen Wochen des Lockdowns können die für uns alle so besonderen Tage aber hoffentlich unter strikten Hygieneauflagen stattfinden. Wir alle freuen uns wieder auf ein abwechslungsreiches Programm hervorragender Künstlerinnen und Künstler, die regelrechte »Musikakrobaten« sind. Sie werden uns an den wunderschönsten Orten in Stadt und Land mit ihren Werken verzaubern. Ein Ohrenschmaus für Jung und Alt! Den Anfang macht wieder Rothenburg ob der Tauber. Die krönenden Abschlusskonzerte – das Grande Finale – finden in der Nürnberger Meistersingerhalle und in der Erlanger Heinrich-Lades-Halle statt.

Fast drei Monate lang bringt der fränkische sommer unser schönes Mittelfranken so wieder zum Klingen. Mein großes Dankeschön für dieses wunderbare Erlebnis gilt allen Sponsoren, Förderern und Freunden des fränkischen sommers!

Ich selbst kann die lauen Sommerabende zum Genießen und Entspannen kaum erwarten. Ich wünsche allen Festival­besucherinnen und -besuchern wunderschöne Stunden, fernab vom Alltag!

Grußwort des Medienpartners 

Geschätztes Publikum, liebe Klassikfreunde,

während der fränkische Sommer meteorologisch betrachtet durchaus wechselhaft verlaufen kann, gilt der fränkische sommer als verlässliches Dauerhoch. Heuer mehr denn je: Denn der Konzertreigen beginnt coronabedingt erst am 2. Juli. Der späte Start ist nicht die einzige Besonderheit, auch die vielen Doppelkonzerte zählen dazu.

Mich freut es, dass die Macher des fränkischen sommers gewohnt kreativ und erfolgreich nach Möglichkeiten Ausschau gehalten haben, um uns allen wieder echten Konzertgenuss zu erlauben. Lange, viel zu lange mussten wir darauf verzichten. Bei aller Wertschätzung für digitale Formate: Das Live-Erlebnis vor Ort ist schlicht unersetzlich.

Viele von uns dürstet regelrecht nach dem »echten« Konzertbesuch. Sogar das sonst verhasste Räuspern des Nachbarn nehmen wir billigend in Kauf, Hauptsache es geht wieder los. Julian Christoph Tölle und sein Team haben erneut ein Programm zusammengestellt, das vor Abwechslung nur so strotzt. Ob ein ganzes Orchester, ein Quintett oder eben ein Solokünstler vors Publikum tritt, die ganze Bandbreite der klassischen Musik ist vertreten.

Gleiches gilt im Übrigen für den Reigen der Auftrittsorte, der sich wie eine musikalische Schleife durch Mittelfranken zieht. Vom Auftaktort Rothenburg ob der Tauber bis nach Lauf zieht sich der Radius, selbst ein Abstecher in die Oberpfalz, nach Freystadt, ist vorgesehen. Mehr Vielfalt geht nicht!

Genau diese Vielfalt tut uns gut – mahnt sie doch vor der Einfalt, die uns immer wieder in Gesellschaft und Politik begegnet. Das Programm liest sich wie ein Gegenentwurf zu den einfallslosen Tönen, mit denen uns die Vereinfacher im Lande begegnen. Den Horizont erweitern, Augen und Ohren für Neues öffnen, dafür steht der fränkische sommer. Somit tritt das Klassikfestival auch als Botschafter für eine pluralistische Welt auf, mindestens jedoch für ein vielfältiges Mittelfranken!

Genießen Sie die Abwechslung, lauschen Sie bei sommerlichen Temperaturen den Klängen und freuen Sie sich auf wunderbare Konzerterlebnisse!

Grußwort des Intendanten

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des fränkischen sommers,

wir haben unsere Spielzeit in der Gewissheit verschoben, dass die pandemische Situation ab dem Sommer eine deutlich andere sein wird und wir für Sie werden spielen können. Um trotz ausgefeilter Hygienekonzepte, die eine deutliche Reduzierung des Publikums mit sich bringen, möglichst vielen die Möglichkeit zu eröffnen, unsere Konzerte zu besuchen, finden fast alle Konzerte am gleichen Tag/Abend zweimal statt.

Ich freue mich außerordentlich, dass ich mit L’Orfeo Barock aus Linz – unser orchestra in residence – drei Projekte werde spielen können: Neben dem Finale mit Händels Saul und einem Mozart Programm (Klavierkonzerte mit Arthur Schoonderwoerd) werden wir das Programm unserer vielfach gefeierten Händel-Arien-CD mit Franz Vitzthum aus der vergangenen Spielzeit nochmals aufführen!

Neben mehreren Liederabenden und einer Vielzahl an Kammermusik-Projekten etablierter und erfolgreicher Künstlerinnen und Künstler, hat der fränkische sommer ein neues Nachwuchs-Format installiert: »JuProM«. Das Kürzel steht für »Junge Profis aus Mittelfranken«. Ich möchte jungen NachwuchskünstlerInnen, die als gebürtige Mittelfranken außerhalb der Region ihre Studien erfolgreich abgeschlossen haben und nun am Beginn ihrer Profikarriere stehen, eine künstlerische Plattform bieten, um sich exponiert zu präsentieren.

Weiterhin werden Sie mehrere Konzerte entdecken, in denen Musik und gesprochener Text sich vereinen: Lyrik von Rainer Maria Rilke und Hilde Domin, oder verbindende Worte in der Jazzfassung der Oper Carmen und auch in Händels Saul, wo anstelle der Secco-Rezitative ein Schauspieler die Handlung erzählt – mit tagesaktueller Relevanz!

Weitere Besonderheiten: In Kooperation mit ensemble KONTRASTE, dem Nürnberger Planetarium und dem hochdekorierten Video-Künstler Christoph Brech wird an drei Abenden ein klanglich-visuelles Gesamtkunstwerk entstehen – mit Johann Sebastian Bachs Musikalischem Opfer.

An einem Juli-Wochenende dann ein Fest der Geistlichen Vokalmusik: Die Spitzenformation Singer Pur präsentiert Musik aus verschiedenen Kulturen der Welt, während der FAU Kammerchor eine der schönsten romantischen Messen von Joseph Rheinberger mit Gregorianischen Gesängen kombiniert – über die, als klangliche Reflexion, das Saxofon-Lauten-Duo Axel Wolf und Hugo Siegmeth improvisieren wird.

All das und noch einiges mehr finden Sie in den Seiten dieser Website. 

Ich möchte mich persönlich für die großartige Unterstützung in einer ungewöhnlich schwierigen Planungsphase beim Bezirk Mittelfranken bedanken – insbesondere beim Kulturreferat mit der Kulturmanagerin Jasmin Frankmann. 

Besonders danken möchte ich unserem Schirmherrn, Herrn Staatsminister Joachim Herrmann, dass er sich nachhaltig und spürbar für den fränkischen sommer einsetzt.

Der fränkische sommer wäre nicht möglich ohne die Kulturförderung unserer Sponsoren, Partner und vor allem des Freundeskreises fränkischer sommer e.V..

Mein herzliches Dankeschön gilt unseren Medienpartnern, den Nürnberger Nachrichten und dem Bayerischen Rundfunk, sowie einer Vielzahl an weiteren Unterstützern, die in diesem Heft namentlich aufgeführt sind. 

Ebenso gilt mein Dank zahlreichen Städten und Kommunen in Mittelfranken, deren tatkräftige Unterstützung mit dafür sorgen wird, dass die Konzertabende lange in Erinnerung bleiben.

Schließlich bleibt mir nun noch der inständige Wunsch, dass wir uns tatsächlich im Sommer begegnen werden und wir Sie tatsächlich vor Ort in ganz Mittelfranken mit zauberhaften Momenten erfreuen dürfen!